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May 10 2012

May 08 2012

May 05 2012

Initiative „Arbeitszeitverkürzung Jetzt!“- Kampagne für 30-Stunden-Woche in der BRD

„Arbeitszeitverkürzung gehört wieder auf die Tagesordnung. Anders sind große gesellschaftliche Probleme wie Massenarbeitslosigkeit und prekäre Beschäftigung nicht zu lösen. Wir brauchen eine neuen Arbeitszeitstandard von etwa 30 Stunden pro Woche.“

So beginnt der Aufruf der bundesdeutschen Initiative „Arbeitszeitverkürzung Jetzt!“, der u.a. von Attac (AG ArbeitFairTeilen), alternativen ÖkonomInnen und SozialwissenschafterInnen, der AG Alternative Wirtschaftspolitik (Memo-Gruppe, die Schwesterorganisation des BEIGEWUM in der BRD), von GewerkschafterInnen, kirchlichen ArbeitnehmerInnenorganisationen u.a. zivilgesellschaftlichen Gruppen und Organisationen unterstützt wird.

Weiter im Aufruf:

„Diese ‘kurze’ Vollzeit ist nicht statisch, sondern nach persönlichen und beruflichen Situationen variierbar (Erziehungszeiten, Projektarbeit, Weiterbildung etc.), muss aber im Durchschnitt erreicht werden. Nach volkswirtschaftlichen Berechnungen ist mit dieser neuen Normalarbeitszeit Vollbeschäftigung wieder herstellbar. Diese ‘Vollbeschäftigung neuen Typs’ ist möglich und nötig, weil die Produktivität kontinuierlich steigt.“

Inhaltliche Grundlage der Kampagne ist neben dem vierseitigen Aufruf „Arbeitszeitverkürzung Jetzt!“ ein neunzehnseitiges „Manifest zur Überwindung der Massenarbeitslosigkeit“, das neben einer Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden wöchentlich auch den Ausbau öffentlicher Beschäftigung fordert. Verfasser des Manifests sind die beiden Professoren Dr. Heinz-J. Bontrup und Dr. Mohssen Massarrat.

Dass die Diskussion um eine Verkürzung der Arbeitszeit – nicht nur zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit, sondern auch um Zeitwohlstand zurückzugewinnen und arbeitszeit- und druckbedingte Erkrankungen – wie z.B. Burn Out – zurückzudrängen inzwischen auch in der „Mitte der Gesellschaft“ angekommen ist, zeigt u.a. die durchaus freundliche Rezension der Initiative in einem Beitrag in der liberalen deutschen Wochenzeitschrift DIE ZEIT .

Dass sie mit ihrer Forderung nach einer allgemeinen Arbeitszeitverkürzung auch durchaus den Nerv vieler ArbeitnehmerInnen treffen, schließen die AktivistInnen und kritischen WissenschafterInnen aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung :

  • Demnach wollen unselbständig beschäftigte Männer in Ost- wie Westdeutschland kürzere Arbeitszeiten, als tatsächlich geleistet werden, nämlich rund 39 Wochenstunden, der „Arbeitszeitwunsch“ von Frauen liegt bei knapp über 30 Wochenstunden.
  • Vollzeit beschäftigte Frauen wünschen demnach (2007) Arbeitszeiten von 36,8 (Westdeutschland) bzw. 37,4 Wochenstunden (Ostdeutschland).
  • Die Wunscharbeitszeit Vollzeit Beschäftigter Männer liegt in Westdeutschland (2007) bei knapp unter 40 Stunden wöchentlich , in Ostdeutschland bei knapp über 40 Stunden. Tatsächlich wurden in Ostdeutschland von Vollzeit beschäftigten Männern im Jahr 2007 45,6 Wochenstunden, in Westdeutschland rund 44,7 Wochenstunden gearbeitet.

Jedenfalls: längere Arbeitszeiten werden von Männern deutlich weniger gewünscht als von Teilzeit beschäftigten Frauen.

Arbeitszeitdiskussion auch in Österreich

Auch in Österreich wurde zuletzt wieder über Arbeitszeiten bzw. deren Verkürzung bzw. deren gerechteren Verteilung diskutiert: die SPÖ-Frauen starteten eine Kampagne gegen die „Teilzeitfalle“, in der SPÖ erscheint nun endlich eine gesetzliche Arbeitszeitverkürzung – wenn auch auf bescheidenen 38,5 Wochenstunden – diskussionswürdig. Was wiederum sofort wieder ÖVP, Wirtschaftsbund und Industriellenvereinigung auf den Plan gerufen hat, die gleich einmal das Ende der Welt, und wenn schon nicht dieses, dann zumindest das Ende des Wirtschaftsstandorts Österreichs heraufdämmern sehen, wenn von Arbeitszeitverkürzung die Rede ist.

Wie dem auch sei: uns als AUGE/UG kann es nur freuen, dass wir mit unserer „spinnerten“ Forderung nach einer 30-Stunden-Woche mit Einkommens- und Beschäftigungsausgleich nicht mehr alleine dastehen und diese radikale Arbeitszeitverkürzung immer mehr Unterstützung auch aus dem wissenschaftlichen Umfeld erfährt. Verweisen möchten wir in diesem Zusammenhang auf unsere Arbeitszeitkampagne aus dem Frühjahr 2005 – vieles von dem damals geschriebenen hat heute noch Gültigkeit.

In diesem Sinne wünschen wir der Initiative „Arbeitszeitverkürzung Jetzt!“ viel Erfolg – und eine entsprechende Wirkung auch auf Österreich. Wir wären jedenfalls dabei …

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Link:

ATTAC Deutschland Kampagne Arbeit fairteilen, mit dem Aufruf „Arbeitszeitverkürzung Jetzt“ sowie dem „Manifest zur Überwindung von Arbeitslosigkeit“

AUGE/UG Arbeitszeitkampagne, Frühjahr März 2005, „Arbeit FAIRkürzen. ArbeitFAIRteilen“

May 03 2012

Arbeitsklimaindex 02/2012: Wenig Auskommen mit dem Einkommen …

… soziale Lage für MigrantInnen dramatisch

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Der aktuelle Arbeitsklimaindex der AK Oberösterreich (02/2012) stellt einen neuen Tiefstand in Sachen Arbeitszufriedenheit fest: seit 2004 waren die ArbeitnehmerInnen mit ihrer sozialen Position sowie ihrer rechtlichen Situation so unzufrieden wie heute.

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Knappes Auskommen

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So ist innerhalb eines Jahres der Anteil jener unselbständig Beschäftigten, die mit ihrem Einkommen nur knapp auskommen von 44 auf 50 % gestiegen. Zusammen mit den 11 %, deren Einkommen zum Auskommen nicht mehr recht ist der Anteil jener mit knappen bzw. unzureichenden Einkommensverhältnissen auf über 60 % aller ArbeitnehmerInnen gestiegen!

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Mittelschicht erodiert – gesellschaftlicher Status sinkt

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Die mittleren EinkommensbezieherInnen geraten zusehends unter Druck. Im aktuellen Newsletter zum Arbeitsklimaindex ist dazu zu lesen:

„Die zunehmende Schwierigkeit, mit dem erarbeiteten Einkommen einigermaßen gut leben zu können, wirkt sich auch auf das Gefühl aus, an der Gesellschaft teilhaben zu können. Die Arbeitnehmer/-innen fühlen sich zunehmend übergangen, was Einkommen, Rechte uns sozialen Status betrifft.“

Diese Unzufriedenheit mit der „sozialen Position als Arbeitnehmer/in“ findet auch im Arbeitsklimaindex ihren Ausdruck. Bleibt der Arbeitsklimaindex im Vergleich zum November 2011 annähernd konstant (107 statt 108 Punkte), liegt er in erwähnter Subkategorie „Zufriedenheit mit der sozialen Position“ mit 67 Punkten unter jenem aus 1998:

„Derzeit sind 64 Prozent mit ihren Rechten als Arbeitnehmer/-in zufrieden – der Tiefstwert seit 1997. Mit ihrem sozialen Status sind 63 Prozent der Beschäftigten zufrieden, was sogar den Tiefstwert seit seit Beginn des Arbeitsklimaindex vor 15 Jahren bedeutet.“

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Grafik: AK Oberösterreich

 

Soziale Situation von MigrantInnen

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Im aktuellen Arbeitsklimaindex wird diesmal gesondert auch die soziale Situation von MigrantInnen – inzwischen 16 % der unselbständig Erwerbstätigen in Österreich – erhoben.

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Auffallend:

  • während lediglich 26 % der ÖsterreicherInnen ArbeiterInnen sind, liegt dieser Anteil bei OsteuropäerInnen bei 31 %, bei MigrantInnen aus Ex-JugoslawInnen bei 51 %, bei TürkInnen sogar bei 68 %. Unter dem ÖsterreicherInnen-Anteil liegen ZuwanderInnen aus Westeuropa: diese sind lediglich zu 22 % ArbeiterInnen.
  • Dominierende Gruppe bei den ÖsterreicherInnen wie auch bei MigrantInnen aus Westeuropa sind die Angestellten (57 bzw. 58 %). Während unter OsteuropäerInnen immerhin noch 51 % angestellt sind, fällt der Anteil bei Ex-JugoslawInnen auf 44 %, bei TürkInnen gar auf 27 % zurück.
  • Massiv unterrepräsentiert sind ArbeitnehmerInnen türkischer bzw. ex-jugoslawischer Herkunft mit 5 % bei den öffentlich Bediensteten, währen WesteuropäerInnen mit 20 % sogar über dem ÖsterreicherInnen- bzw. OsteuropäerInnen-Anteil mit jeweils 17 % liegen.

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Geringe Einkommenszufriedenheit bei MigrantInnen

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Gründe, dass besonders viele TürkInnen und ZuwanderInnen aus Ex-Jugoslawien unter den ArbeiterInnen zu finden sind, sind nicht nur in einem formal niedrigeren Bildungsniveau zu suchen, sondern auch in dem Faktum, dass MigrantInnen immer wieder Jobs annehmen müssen, für die sie überqualifiziert sind – weil höhere Bildungsabschlüsse in Österreich vielfach nicht anerkannt sind.

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ArbeitnehmerInnen „mit Migrationshintergrund“ haben entsprechend vielfach niedrigere Einkommen als ÖsterreicherInnen: liegt das mittlere Nettoeinkommen Vollzeit beschäftigter ÖsterreicherInnen bei 1.575 Euro (2011), verdienen ArbeitnehmerInnen mit Migrationshintergrund durchschnittlich um 150 Euro – also fast 10 % – weniger! Besonders wenig verdienen TürkInnen: ihr mittleres Nettoeinkommen liegt um 300 Euro unter jenem ihrer österreichischen KollegInnen. Wenig verwunderlich daher, dass die Einkommenszufriedenheit von MigrantInnen insgesamt fast 20 Prozentpunkte unter jenem der ÖsterreicherInnen liegt.

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Niedrigere Jobzufriedenheit

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Wird die Arbeitsbelastung von MigrantInnen mit jener von Nicht-MigrantInnen verglichen, so leiden erstere stärker unter Zeitdruck (30 zu 27 %), schlechten Gesundheitsbedingungen (18 zu 11 %) und höherer Unfall- und Verletzungsgefahr (15 zu 10 %). Hinsichtlich der Zufriedenheit mit den Vorgesetzten sind ÖsterreicherInnen zu 73 %, MigrantInnen dagegen nur zu 60 % mit dem Führungsstil der ManagerInnen zufrieden. Das alles führt zu einer regelrechten Kluft im Arbeitsklima Index zwischen ÖsterreicherInnen (109 Punkte) und MigrantInnen (97 Punkte). Entsprechend dramatisch die Schlussfolgerungen aus den Erhebungsergebnissen:

„Die Einschätzung der Rechte als Arbeitnehmer/-in sowie des sozialen Status ist genauso im Sinken wie die allgemeine Einkommens- und Lebenszufriedenheit, die Zufriedenheit mit der Arbeitszeitregelung und die Einschätzung der Karrierechancen. Insgesamt zeichnet sich ein düsteres Bild für Migrant/-innen am Arbeitsmarkt … Nur noch 40 Prozent der Migrant/-innen glauben an ihre Aufstiegschancen, nur knapp mehr als ein Drittel denkt, bei Jobverlust leicht wieder eine neue Arbeit zu finden.“

Link: Arbeitsklimaindex 02/2012 der AK Oberösterreich

May 01 2012

April 19 2012

April 16 2012

Banken-KV Verhandlungen 2012: Unbefriedigender Abschluss

Eine Analyse von Fritz Schiller

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Am 29. März einigten sich die Verhandlungsteams der ArbeitgeberInnen- und ArbeitnehmerInnenseite nach sieben Verhandlungsrunden auf eine Erhöhung der Entgelte im sog. Financesektor. Vorangegangen waren diesem Abschluss eine Urabstimmung, Demonstrationen und Betriebsversammlungen innerhalb der Arbeitszeit, auf denen vermutlich zum ersten Mal seit Jahrzehnten (wenn nicht sogar seit dem 2. Weltkrieg) Streikbeschlüsse der Angestellten im Financebereich herbeigeführt wurden.

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Im Einzelnen sieht die Vereinbarung nun vor:

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  • eine Erhöhung der KV-Gehälter um 3,1% plus 9,50 Euro, aber maximal 150 Euro (d.i. bezogen auf die Schemagehälter eine durchschnittliche Erhöhung um 3,47%),
  • eine Erhöhung der Lehrlingsentschädigungen um 3,7%,
  • eine Erhöhung der KV-vertraglichen Kinderzulagen um 3,47%,
  • eine Anrechnung der Karenzzeiten für die Dauer der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall vom maximal 12 Monaten pro Kind das nach dem 1.4.2012 geboren wurde sowie
  • die Behandlung einer „Charta für den verantwortungsvollen Vertrieb von Finanzprodukten“ in diesem Sommer vor.

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Der KV ist gültig ab 1.4.2012 und hat eine Laufzeit von zwölf Monaten. Die KV Erhöhung gilt für knapp 80.000 Beschäftigte bei Aktienb anken, Sparkassen, Raiffeisen-, Landeshypotheken- und Volksbanken, Bausparkassen sowie Kreditkartengesellschaften. Die Dienstrechtsverhandlungen für die einzelnen Sektoren werden in den nächsten Wochen aufgenommen.

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Ertragslage der österreichischen Banken

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Die Ertragslage der österreichischen Banken im letzten Jahr kann als „durchwachsen“ bezeichnet werden. Betrachtet über alle Sektoren reduzierte sich das erwartete Betriebsergebnis um 9,0% auf 7,4 Mrd Euro1. Das erwartete EGT (d.i. das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) verringerte sich um fast zwei Drittel auf 1,7 Mrd Euro. Zurückzuführen war das v.a. auf eine Verfünffachung der Wertberichtigungen auf Wertpapiere und Beteiligungen auf knapp 3,8 Mrd Euro. Den Löwenanteil daran hatten die Aktienbanken und der Volksbankensektor mit zusammen mehr als 2,6 Mrd Euro zu tragen. Bei allen anderen Sektoren, mit Ausnahme der Landeshypothekenanstalten, erhöhte sich ebenfalls diese Position.

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Die Wertberichtigungen aus Eventualverbindlichkeiten und Kreditrisiken, dem Kerngeschäft von Kommerzbanken, reduzierte sich hingegen um mehr als 13% auf gut 2,4 Mrd Euro. Die Bilanzsumme aller Kreditinstitute ging um 2,4% auf 1.006,2 Mrd Euro zurück. Der erwartete Jahresüberschuss wird im abgelaufenen Jahr 1,21 Mrd Euro betragen, nach 4,21 Mrd in 2010 ist das eine deutliche Reduktion um mehr als 70%. In 2009, dem Jahr der internationalen Finanzmarktkrise betrug der Jahresüberschuss gar nur 43 Mio Euro.

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Die Cost-Income Ratio (d.i. das Verhältnis von Betriebsaufwendungen zu Betriebserträgen) verschlechterte sich geringfügig auf 60,9% nach 58,3% im Vorjahr, jedoch noch immer unter einem zehnjährigen Durchschnitt von 63,3%. Insgesamt können diese wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als schwierig für die ArbeitnehmerInnen-Verhandler bezeichnet werden.

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Die Verhandlungen

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Die gewerkschaftlichen Forderungen wurden am 5. 12. 2011 an die Arbeitgeberverbände übersandt. Konkret wurde gefordert:

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  • Eine reale, nachhaltig wirksame Anhebung aller Schemaansätze, Lehrlingsentschädigungen und aller KV-Zulagen (Inflationsrate 2011 plus einem Anteil am realen Wirtschaftswachstum sowie am produktiven Ergebnis der Financebranche),
  • eine Laufzeit von 12 Monate ab dem 1.4.2012 sowie
  • die Anrechnung aller Karenzzeiten für alle dienstzeitabhängigen Ansprüche.

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Was bedeuten diese Forderungen? Nachhaltig wirksame Anhebung bedeuten, dass es keine Einmalzahlung gibt. Dabei werden die Schemaansätze nicht erhöht, was sich für alle darauffolgenden Jahre mit einer dann niedrigeren Ausgangsbasis negativ auf die Gehälter der Beschäftigten auswirkt. Von den GewerkschaftsverhandlerInnen wurde weder definiert, was sie unter einem Anteil am realen Wirtschaftswachstum noch am produktivem Ergebnis der Financebranche verstehen. Es wird wohl jener Anteil sein, der nachträglich als über der Reallohnsteigerung hinausgehende Teil interpretiert werden wird. Eine explizite Quantifizierung dieser beiden Parameter wurde weder intern noch extern kommuniziert. Von der seit Jahrzehnten in der österreichischen Gewerkschaftsbewegung geltenden solidarischen, produktivitätsorientierten Lohn- und Gehaltspolitik (= Benya Formel) ist hier nicht die Rede.

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Zunächst eröffneten die ArbeitnehmerInnenverhandler die erste Verhandlungsrunde am 17. Jänner entgegen ihrer bisherigen Übung mit der Forderung nach einer Entgelterhöhung von 4,9% über alle Finanzsektoren. Diese Forderung wurde von der Arbeitgeberseite zurückgewiesen und kein Gegenangebot gestellt. Nach einer ergebnislosen zweiten Verhandlungsrunde am 31. Jänner legten die Arbeitgeber in der dritten Verhandlungsrunde (9.2.) ein Angebot von einem Fixbetrag von 30 Euro vor. Im Durchschnitt hätte das eine Erhöhung um rund 1,2% bedeutet. Dieses Angebot wurde von den GewerkschaftsverhandlerInnen abgelehnt und gleichzeitig die Abhaltung einer Urabstimmung in den Betrieben angekündigt.

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Das Ergebnis der Urabstimmung war äußerst erfreulich. Es nahmen über 42.600 Personen (von ca 80.000 Bankangestellten) daran teil, im Vorjahr hatten sich nur etwas mehr als 15.000 Personen beteiligt. 98,95% lehnten das vorliegende Arbeitgeberangebot ab, 98% unterstützten die Forderung nach einem Abschluss deutlich über der Inflationsrate von 3,3%. Schließlich, und das ist besonders bemerkenswert, unterstützten 93% weitere gewerkschaftliche Maßnahmen bis hin zum Streik (!). Die gewerkschaftlichen Positionen wurden dadurch massiv unterstützt.

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In der vierten Verhandlungsrunde (28.2.) erhöhten die Arbeitgeber ihr Angebot auf 1,5% + 26 Euro (das entsprach einer durchschnittlichen Erhöhung um 2,52%), während die Gewerkschaftsseite ihr Forderung auf 3,7% + 6 Euro (durchschnittlich 3,93%) verringerte. Es kam zu keiner Einigung. Daraufhin wurden am 6. März beeindruckende Protestdemonstrationen der Angestellten aus dem Financebereich organisiert, zu der in Wien und einigen Landeshauptstädten an die 6.000 TeilnehmerInnen gezählt wurden. Allein in Wien kamen zur Abschlusskundgebung auf dem Graben an die 3.000 DemonstrantInnen.

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Der am 6.3. stattfindende fünfte Verhandlungstermin wurde ergebnislos auf den 13.3. vertagt. In dieser sechsten Verhandlungsrunde legten die Arbeitgeber ein sog. Letztangebot mit 3,3% und einer Deckelung von 133 Euro vor, während die Gewerkschaftsseite ihre Forderung auf 3,4% + 11 Euro (durchschnittlich 3,83%) reduzierte. Es wurde kein Abschluss erzielt, mit der Folge, dass für den 16. und 19.3. in allen Betrieben Betriebsversammlung während der Arbeitszeit anberaumt wurden. Ziel war es, Streikbeschlüsse auf Vorrat herbeizuführen für den Fall, dass die ArbeitgeberInnenverhandler auf ihrem Letztangebot bestehen würden. Und was viele nicht für möglich gehalten hatten, in den meisten Betrieben wurden mit überwiegender Mehrheit Streikbeschlüsse gefasst, viele davon sogar einstimmig. Nur eine Handvoll von Betrieben verweigerte die vorgeschlagenen Streikbeschlüsse.

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Meines Erachtens war es ein taktischer Fehler der Gewerkschaftsseite in der sechsten Verhandlungsrunde nochmals die Forderung zu reduzieren. Durch die überwältigende Unterstützung der Bankangestellten bei der Urabstimmung, der Demonstrationen am 6. März sowie der zahlreichen Streikbeschlüsse hätte es die GewerkschaftsverhandlerInnen auf die ultima ratio ankommen lassen sollen. Dem Argument, die Bankangestellten hätten durch die vergangenen Ereignisse auf den internationalen Finanzmärkten ein schlechtes Image hätte mit einer Informationskampagne über die tatsächlichen Gehaltsstrukturen bei den österreichischen Banken entkräftet werden können. Von den immensen Gehältern und Boni der angelsächsischen Banker ist man in Österreich meilenweit entfernt. Freilich, das muss zugestanden werden, wäre eine Informationskampagne kein leichtes Unterfangen gewesen. Am 28. März schließlich wurde der Kollektivvertragsabschluss für den Financebereich abgeschlossen.

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Das Ergebnis

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Der Verbraucherpreisindex (nationale Berechnung), die sog. Inflation, erhöhte sich 2011 um 3,3%, der Harmonisierte Verbraucherpreisindex um 3,6% und der von der Statistik Austria berechnete Minwarenkorb, stieg gar um 6,7%. Für 2012 rechnet das WIFO mit einem Anstieg um 2,4%2, die EU-Kommission mit 2,2% (HVPI)3.

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Die Steigerung der gesamtwirtschaftlichen Produktivität, eine Maßzahl auf die immer vergessen wird, schätzte die EU-Kommission für 2011 auf 1,5%, das Wifo auf 1,4%. Für 2012 wird sie eine geringere Steigerung gegenüber dem Vorjahr aufweisen, und zwar 0,7% (EU-Kommission) bzw -0,5% (Wifo). Somit ergibt sich, wenn man der gewerkschaftlichen Logik folgt, immer die Werte des Vorjahres heranzuziehen, folgender verteilungsneutrale Spielraum:

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  • EU-Kommission: 3,3% (Inflation 2011) + 1,5% (Produktivitätsschätzung 2011) = 4,8% oder
  • Wifo: 3,3% (Inflation 2011) + 1,4% (Produktivitätsschätzung 2011) = 4,7%.

Also liegt der Verteilungsneutrale Spielraum zwischen 4,7 und 4,8%. In Abbildung 1 werden die Inflation sowie das Produktivitätswachstum basierend auf Daten der EU-Kommission angezeigt.

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Wie auch schon in den vergangenen Jahren wird es für die Beschäftigten im Financebereich eine reale Gehaltserhöhung geben. Folgt man der Gewerkschaftslogik wird es jedoch nur eine geringfügige Erhöhung von knapp 0,12% geben (siehe Abbildung 2). Dürften die Prognosen der EU-Kommission und des Wifo für 2012 eintreffen, so wird die reale Erhöhung doch etwas höher ausfallen, zwischen 1,1 und 1,3%.

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Relevanter ist aber die Überprüfung des Verhandlungserfolges anhand der solidarischen, produktivitätsorientierten Lohnpolitik, wie sie oben definiert wurde. Die Verteilungsbilanz, die das Verhandlungsergebnis abbildet (siehe Abbildung 3), zeigt für 2012 ein negatives Ergebnis. Sie wird, ähnlich wie im Vorjahr, bei -1,3% liegen.

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Resumee

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Das Ergebnis der KV-Verhandlungen ist wieder einmal unbefriedigend ausgefallen. Zum einen wurde ein strategischer Fehler bei der Gehaltsforderung gemacht. Es wurde (wieder) auf die gesamtwirtschaftliche Produktivität vergessen. Ein taktischer Fehler passierte den ArbeitnehmerInnenverhandlern in der sechsten Verhandlungsrunde mit einer nochmaligen Reduzierung der Gehaltsforderung. Sie wäre nicht notwendig gewesen, angesichts der überwältigenden Unterstützung der Bankangestellten. Im Vergleich zu anderen KV-Abschlüssen dürfte sich der des Financebereiches, gewertet seit dem überragenden Abschluss in der Metallindustrie im November letzten Jahres, im unteren Drittel bewegen.

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Anstatt 4,7% wurden nur 3,47% erzielt. Es war zwar richtig die niedrigen Gehälter überproportional zu erhöhen, jedoch werden die höheren Gehälter Reallohnverluste hinnehmen müssen. Zudem wird die falsche Vorstellung, dass eine Reallohnerhöhung schon ein Erfolg ist, immer mehr im Bewußtsein der ArbeitnehmerInnen verankert, was volkswirtschaftlich falsch ist.

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Die positive Erkenntnis aus diesen Kollektivvertragsverhandlungen ist jedoch, dass die als „biedere und brave“ titulierte Bankangestellte durchaus in der Lage sind, ihre Gewerkschaft zu unterstützen und sogar Streikbeschlüsse fassen kann, obwohl deren gewerkschaftlicher Organisationsgrad zu den schwächsten zählt. Von dieser Kampfbereitschaft hätte die Gewerkschaft Gebrauch machen sollen.

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Fritz Schiller ist Ökonom, Betriebsratsvorsitzender bei RCM und stellvertretender Bundessprecher und Arbeiterkammerrat der AUGE/UG in Wien. Er ist Mitglied des  Bundesausschusses des Wirtschaftsbereichs 21 “Banken und Bankiers” der GPA-djp

April 12 2012

AK/WIFO Studie: Wenn Arbeit psychisch krank macht …

… kommt sie allen teuer

Das ist – in aller Kürze – das Resümee einer WIFO-Studie im Auftrag der AK Wien (Titel: „Psychische Belastungen der Arbeit und ihre Folgen“), die gestern präsentiert wurde.

Die Studienergebnisse zusammengefasst:

  • während Beschäftigte ohne arbeitsbedingte Belastungen nur 0,8 Krankheitstage/Jahr aufweisen, fallen Beschäftigte mit psychischen Arbeitsbelastungen schon 3,3 Krankheitstage aus, Beschäftigte mit psychischer und körperlicher Arbeitsbelastung knapp 6 Tage.
  • 32 % aller Neuzugänge in die Berufsunfähigkeits- und Invaliditätspension sind auf psychische Arbeitsbelastungen zurückzuführen
  • Krankenstände aufgrund arbeitsbedingter psychischer Belastungen dauern länger und kosten die österreichische Volkswirtschaft 3,3 Milliarden Euro jährlich!
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Arbeitsbelastung und Gesundheit

Rund ein Drittel der ArbeitnehmerInnen gab an, im Jahr 2010 an einer gesundheitlichen Beschwerde inklusive Beeinträchtigung des subjektiven, psychischen Wohlbefindens gelitten zu haben (Männer: 32 %, Frauen: 31 %). Risikofaktoren für psychische Arbeitsbelastung sind dabei

  • steigendes Alter,
  • steigendes Arbeitsausmaß,
  • und Nacht- und Schichtarbeit,

unabhängig von Qualifikation und beruflicher Stellung. Hinsichtlich Berufsgruppen sind insbesondere Beschäftigte im

  • im personenbezogenen Dienstleistungssektor,
  • vor allem im Sozial- und Gesundheitswesen
  • und im Unterrichtswesen

betroffen. Typische Symptome: Schlafstörungen, chronische Angstzustände, Depression, Niedergeschlagenheit, Erschöpfungszustände, chronische Krankheiten wie Bluthochdruck als Folge von Arbeitsstress und körperliche Schmerzen (v.a. im Bewegungs- und Stützapparat).

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Belastende Arbeitsorganisation – mangelnde Mitgestaltungsmöglichkeiten

Ein nicht zu unterschätzender, krankmachender Faktor: eine falsche Arbeitsorganisation, wie eine Umfrage der Bundesarbeitskammer aus dem Jahr 2009 ergab. Fehlen Eigenkontrolle, Anerkennung und/oder soziale Unterstützung, steigen die Belastungen. Gibt es keinen oder einen nur niedrigen Entscheidungsspielraum bei Arbeitsabläufen und Zeiteinteilung leiden deutliche mehr Beschäftigte (24 %) unter Schmerzen im Bewegungs- und Stützapparat als Beschäftigte mit hohen Mitgestaltungsmöglichkeiten am Arbeitsplatz (17 %). Je geringer die Arbeitsautonomie, desto höher auch der arbeitsbedingte Stress (21 % zu 19 % bei höherer Arbeitsautonomie) sowie Ermüdungserscheinungen (20 % zu 15 %).

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„Gute Arbeit“ macht weniger krank

Wenig überraschend: ein stabiler, sicherer Arbeitsplatz, eine faire Entlohnung Aufstiegsmöglichkeiten, Anerkennung und Wertschätzung wirken körperlichen und psychischen Erkrankungen entgegen. Wer in seinem Berufsleben nur wenig Anerkennung erfährt, leidet auch stärker an psychischen Erkrankungen: 22 % klagen über Stress (versus 17 %), 19 % leiden an allgemeiner Müdigkeit (versus 13 %), 8 % an Schlafstörungen (6 %), 9 % an Angstzuständen (6 %). ArbeitnehmerInnen die wenig Anerkennung und Wertschätzung erfahren sind mit 12 % deutlich reizbarer als Beschäftigte in „fairen“ Arbeitsverhältnissen (7 %).

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Achtung! Konkurrenz gefährdet ihre Gesundheit!

Ist die Konkurrenz unter der Belegschaft groß, gibt es wenig soziale Unterstützung durch KollegInnen, Vorgesetzte und Außenstehende, steigt auch das Krankheitsrisiko. 22 % der ArbeitnehmerInnen mit wenig sozialer Unterstützung leiden unter Stress (vs. 17 % der Beschäftigten mit hoher sozialer Unterstützung), 19 % an allgemeiner Müdigkeit (13 %), 8 % an Schlafstörungen (6 %) 12 % leiden unter Reizbarkeit (7 %).

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Die Kosten

Abgesehen vom individuellen Leid das psychische Arbeitsbelastungen und in der Folge Beschwerden und Erkrankungen verursachen, kommen arbeitsbedingte psychische Erkrankungen auch teuer. Internationale Studien schätzen, dass in Europa zwischen 50 und 60 % aller krankheitsbedingten Arbeitsausfälle in der einen oder anderen Form auf Arbeitsstress zurückzuführen sind. Die gesamtwirtschaftlichen Kosten in Folge der geringeren Arbeitsleistung und -produktivität: Kosten im Ausmaß von 1,5 bis 4 Prozent des BIP, je nachdem, ob neben den unmittelbaren medizinischen und betrieblichen Kosten auch noch eine Bewertung des Verlusts an Wertschöpfung und Einschränkung der Produktivität vorgenommen wird oder nicht.

Für Österreich werden die Kosten psychischer Beschwerden bzw. Erkrankungen – nicht zuletzt, da Krankenstände aus psychischen Gründen erheblich länger dauern als solche in Folge körperlicher Beschwerden – auf 1,2 % des BIP – rund 3,3 Mrd. Euro geschätzt (medizinische und betriebliche Kosten, berechnet für das Jahr 2009).

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Forderungen der AK …

Vor dem Hintergrund der WIFO-Studie und dem Ziel, ArbeitnehmerInnen länger und vor allem gesund im Erwerbsleben zu halten, fordert die AK daher Reformen im Bereich des ArbeitnehmerInnenschutzes. Etwa:

  • die gesetzliche Verankerung von Arbeits- und Organisationspsychologinnen im ArbeitnehmerInnenschutzgesetz als gleichberechtigte Präventivkraft samt Festlegung der Aufgabefelder und angemessener Präventionszeiten.
  • Die gesetzliche Evaluierung psychischer Arbeitsbelastungen durch diese Arbeits- und OrganisationspsychologInnen.
  • Die gesetzliche Verankerung der arbeitspsychologischen Betreuung in Arbeitsstätten mit bis zu 50 Beschäftigten nach dem Modell „AUVAsicher“.
  • Wirksame Maßnahmen gegen krankmachende psychische Belastungen, wie die Eindämmung unfreiwilliger und übermäßiger Überstunden.
  • Die Bereitstellung von von mehr finanziellen Mitteln für die arbeits- und organisationspsychologische Forschung zur Eindämmung arbeitsbedingter psychischer Belastungen
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… und was die AUGE/UG noch zusätzlich will

Die Forderungen der AK sind selbstverständlich unterstützenswert und finden sich auch teilweise in Programmen der AUGE/UG. Sie sind uns allerdings nicht weitgehend genug. Wie bereits erwähnt: ein wesentlicher Faktor für „gute Arbeit“, für Arbeit die nicht krank macht, die vor allem auch nicht psychisch krank macht ist „selbstbestimmtes“ Arbeiten, Arbeitsautonomie bzw. Mitbestimmung am Arbeitsplatz. Der „gesunde Arbeitsplatz“ ist für uns daher im wesentlichen auch der „demokratische Arbeitsplatz“. Es braucht neben einer Reform des ArbeitnehmerInnenschutzes auch eine Reform des Arbeitsrechts und des Arbeitsverfassungsrechts um zumindest einmal die (individual-)rechtliche Basis für mehr Demokratie und Mitbestimmung im Betrieb und am Arbeitsplatz sicherzustellen. Wir wollen u.a.:

  • die Verankerung von „BürgerInnenrechten“ im Betrieb: das beinhaltet u.a. das Recht auf Information, freie Meinungsäußerung und Stellungnahme zu betrieblichen Bedingungen wie Arbeitsorganisation, Arbeitsabläufen und Arbeitsplatzgestaltung. Die Wahrnehmung dieser demokratischer Grundrechte darf dabei keine disziplinarischen Folgen haben. So soll bei kritischer, freier Meinungsäußerung die unmittelbar das betriebliche, arbeitsorganisatorische Umfeld des/der betroffenen ArbeitnehmerIn betrifft, ein befristeter Kündigungsschutz über eine „Abkühlphase“ von z.B. drei Monaten hinweg gelten.
  • ArbeitnehmerInnen soll das arbeitsverfassungsmäßig garantierte Recht eingeräumt werden, wesentliche Entscheidungen, die ihren Arbeitsplatz, ihre Arbeitstätigkeit bzw. ihr Arbeitsumfeld betreffen mit ihrem Vorgesetzten und auch auf nächsthöherer Ebene erörtern zu können
  • Das Mitbestimmungsinstrument „Soziales Audit“ (z.B. über erzwingbare Betriebsvereinbarungen) soll stärker in Unternehmen verankert bzw. institutionalisiert werden: Diese Instrument hat das Ziel, betriebliche Veränderungsprozesse aus Sicht der ArbeitnehmerInnen zu begleiten und die Qualität der Arbeitsbedingungen unter neuen Verhältnissen abzusichern.
  • Das Weisungsrecht von Arbeitgebern gegenüber ArbeitnehmerInnen soll hinsichtlich einer Interessensabwägung zwischen der Gewissensfreiheit des/der ArbeitnehmerIn und den Vorgaben des/der Arbeitgebers/in beschränkt werden.
  • Ein Recht auf Ablehnung gefährlicher bzw. Umwelt schädigender Arbeiten soll gesetzlich verankert werden: Ein/e ArbeitnehmerIn darf nicht disziplinarisch belangt werden, wenn er/sie es ablehnt, Arbeiten auszuführen, von denen er/sie ehrlicherweise glaubt bzw. berechtigterweise annehmen muss, dass sie eine ernste Bedrohung für Gesundheit und Umwelt darstellen
  • Verbesserung der Möglichkeit für ArbeitnehmerInnen, die Arbeitszeit nach persönlichen Bedürfnissen zu gestalten (z.B. aufgrund von Kinderbetreuungspflichten, Burn-Out-Prävention, Bildungsmaßnahme), z.B. durch ein individuelles Recht auf „qualifizierte“ Teilzeit mit Rückkehrrecht zu Vollzeit. Wir wollen umgekehrt einen Rechtsanspruch auf Stundenaufstockung bei Teilzeit, wenn über einen längeren Zeitraum hinweg regelmäßig Mehrstunden geleistet werden müssen
  • Wie wollen einen Rechtsanspruch auf ein Kontingent (z.B. in Summe ein Jahr Sabbatical, zwei Jahre Bildungskarenz, Mindestabstand der Inanspruchnahme einer Auszeit: 5 Jahre, maximal zweifache Stückelung – also etwa zweimal je ein halbes Jahr Sabbatical) zeitlich befristeter, beruflicher Auszeiten (Sabbatical, Bildungskarenz etc.) während der Erwerbsphase bei Bezug eines fiktiven Arbeitslosengeldes, mindestens Mindestsicherung

Links:

Arbeiterkammer Wien: Psychische Krankmacher in der Arbeit, und was sie kosten

WIFO-Studie im Auftrag der AK Wien: Psychische Belastungen der Arbeit und ihre Folgen, Krems /Wien September 2011

April 06 2012

KEINE SCHUBHAFT ! KEINE ABSCHIEBUNGEN !

Kundgebung
gegenüber dem Flüchtlingshaus Nußdorferstraße 23
in Wien-Alsergrund

Donnerstag, 19. April 2012, ab 17 Uhr

Das Flüchtlingshaus Nußdorferstraße war einmal ein Integrationsheim für anerkannte Flüchtlinge und galt als Vorzeigeprojekt. Jetzt wird es in ein Abschiebezentrum verwandelt.

Es liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu unserer Beratungsstelle im WUK; wir bekommen daher hautnah mit, was dort geschieht und beobachten die Entwicklung mit wachsender Sorge.

So werden dort Menschen, deren Asylanträge abgewiesen wurden, zwangsweise untergebracht, um (so Johann Bezdeka vom Innenministerium) „durch spezielle Betreuung und Beratung ihre Bereitschaft zur freiwilligen Ausreise zu fördern“.

Die Fremdenpolizei verhängt über sie das sogenannte „gelindere Mittel“; sie werden aus ihrer bisherigen Umgebung (teils bei Familienangehörigen, teils in gut betreuten Heimen) herausgerissen und in der Nußdorferstraße in Fünf- oder Sechsbettkammern gepfercht.

Dies obwohl manche von ihnen sehr gut integriert sind und bei der MA 35 Anträge auf Aufenthaltstitel gestellt haben, über die noch nicht entschieden wurde.

Es werden dort aber auch „aufgegriffene Fremde“ (Flüchtlinge kurz nach ihrer Ankunft in Österreich) untergebracht, die man rasch wieder loswerden will.

Viele von ihnen kommen aus Afghanistan, sie sind vor dem Terror der Taliban geflüchtet; das Innenministerium plant ihre Abschiebung nach Ungarn, wo ihnen monatelange Haft unter unmenschlichen Bedingungen droht, bis sie weitergeschoben werden.

In Ungarn kommen Flüchtlinge generell und bis zu 12 Monate in Haft; sie werden von den Wächtern geschlagen und erniedrigt; sie werden in Handschellen oder sogar angekettet zu den „Anhörungen“ vorgeführt.

Die berüchtigte Dublin-Verordnung hat ein System der Kettenabschiebung erzeugt: Österreich schiebt Schutzsuchende in den EU-Staat Ungarn ab. Ungarn erklärt seinen Nachbarstaat Serbien für sicher und schiebt dorthin weiter; Serbien in die Türkei; die Türkei in den Iran oder Irak.

So schiebt man Flüchtlinge aus dem Inneren der EU immer weiter bis in den Verfolgerstaat. Und als einen der Ausgangspunkte dieser Kettenabschiebungen hat man nun das frühere Integrationsheim Nußdorferstraße ausersehen.

Asyl in Not ruft daher auf:

KEINE SCHUBHAFT!
KEINE ABSCHIEBUNGEN!

Kundgebung
gegenüber dem Flüchtlingshaus Nußdorferstraße 23
in Wien-Alsergrund

Donnerstag, 19. April 2012, ab 17 Uhr

Initiator: Asyl in Not

Unterstützende Organisationen (Stand 6.4.):
ATTAC, AUGE – alternative und grüne GewerkschafterInnen, Die Grünen Alsergrund, Plattform 20.000 Frauen, ORQOA-Oriental Queer Organization-Austria, Sozialistische Jugend Österreich, Wiener Integrationskonferenz-Vernetzungsbüro, WUK.

www.asyl-in-not.org

Spendenkonto:
Raiffeisen (BLZ 32000),
Kontonummer 5.943.139, Asyl in Not

Bericht von Pro Asyl über Ungarn:

http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2012/03/PRO-ASYL-bordermonitoring-Ungarnbericht_3_2012_Web.pdf

Frühlingsgrüße von Michael Genner:

http://www.youtube.com/watch?v=FC2cGHYEmpM&feature=youtu.be

April 05 2012

und dann der Regen – Tambien la Lluvia

Hochgelobt und auch in Österreich zu sehen.

Inhalt:
Der junge spanische Regisseur Sebastián, idealistisch und filmbesessen, will den großen, wahrhaftigen Film über Kolumbus drehen: nicht den heroischen Entdecker zeigen, sondern die brutale Eroberung eines Kontinents, die Gier nach Gold, die Ermordung und Versklavung der indianischen Bevölkerung, ihren Widerstand. mehr…

Wir haben 2 x 2 Karten für das Filmcasino für euch. Bitte rasch melden unter auge@ug-oegb.at. Bitte unbedingt Namen und Adresse angeben, damit die Karten zugesandt werden können.

Tags: Bulletin

Protest gegen Einführung der Vorratsdatenspeicherung

www.youtube.com/watch?v=wpimcJxot7Y

Nach langem Kampf und einigen Rückschlägen tragen wir am 31. März eine gute Bekannte, treue Freundin und ständige Begleiterin symbolisch zu Grabe.
Jeder kannte und schätzte sie. Unzählige Menschen traten aufopferungsvoll für ihren Schutz und zu ihrer Rettung ein.
Vergebens.
Wir werden dich vermissen, geliebte Privatsphäre.

Protest gegen Einführung der Vorratsdatenspeicherung
(Protest against EU Data Retention Act in Austria)

Worum geht es?
April 2011 wurde die Vorratsdatenspeicherung (VDS) von SPÖ/ÖVP trotz zahlreicher europaweiter Protestaktionen und auch parteiinterner Bedenken beschlossen.

Mit 1. April tritt die Regelung der VDS in Kraft.

Was ist die VDS? Mehrere EU-Staaten (u.a. Deutschland, Tschechien und Schweden) haben die Vorratsdatenspeicherung gekippt, bzw nie eingeführt. Auch in Österreich geht der Kampf um unser aller Privatsphäre weiter.

Eine Online-Bürgerinitiative des AK Vorrat hat bis jetzt rund 70.000 Unterstützer gegen die VDS und zur Evaluierung bestenender “Anti-Terror-Gesetze” gesammelt. Sie kann noch online unterschrieben werden http://zeichnemit.at/

Zur Veranstaltung:
Am 31.März 2012 werden wir unsere Privatsphäre symbolisch durch einen Trauer/Protestmarsch zu Grabe tragen. Daher wäre schwarze Trauerkleidung erwünscht. Auch Rosen, um sie bei der Sargniederlegung dazuzulegen. Seid kreativ und macht etwas dem Anlass und der Stimmung entsprechendes.

Wir freuen uns auf einen friedlichen, ÜBERPARTEILICHEN Protestmarsch. Das ist keine Parteiveranstaltung. Nicht themenbezogene Parteiwerbung ist unerwünscht. Also lasst sie bitte zu Hause.

Zusätzlich zu den Kundgebungen wollen wir auch für die Teilnehmer ein Sprachrohr bilden.
In diesem Sinne kann jeder, der ein paar Worte zu den Themen Freiheit, Zensur oder Überwachung sagen will, dies anonym (auch vor Ort) niederschreiben und zu Beginn in einen Sarg werfen.
Zur Abschlusskundgebung vor dem Parlament wird ein Teil davon von den Organisatoren, Freiwilligen oder wenn der Wunsch besteht, auch selbst verlesen werden. Das deshalb, weil Open-Mic oder Redekreise kaum von vielen Teilnehmern genutzt werden und die meissten Stimmen nicht gehört werden.

Wann:
Am 31.März 2012
Beginn 14:00Uhr
Abmarsch: ca 14:30 -15:00 Uhr

Treffpunkt:
Mariahilferstrasse, Christian-Broda-Platz (U3/U6 Westbahnhof)

Route:
Über Mariahilferstrasse bis zum Heldenplatz (Hofburg)
Dort findet die erste Kundgebung statt.
Im Anschluss gehts weiter zum Parlament, wo die Abschlusskundgebung stattfinden wird.
(Die Route wurde abgeändert, der Stephansplatz ist nicht mehr eingeplant. Weitere geringfügige Änderungen sind nicht ausgeschlossen, darum bitte kurz vor dem 31. März nochmal vorbeischauen)

Wir sind das Volk
Wir sind Legion
Erwartet uns

Wichtige Links:

http://anonymouswien.rockt.es/

http://mirkollektiv.net/

http://gegenvds.at/

http://akvorrat.at/

http://zeichnemit.at/

http://anonymous-austria.com/

Aufruf zur Protestwoche vom 17. – 20. April

Die Studierenden der Internationalen Entwicklung haben beschlossen, inden Tagen vom 17. bis zum 20. April zu einer universitätsweitenProtestwoche gegen die Abschaffung des Bachelor Internationale
Entwicklung aufzurufen. Wir wehren uns gegen das illegitime Vorgehen der Universitätsleitung und gegen die Entrechtung von tausenden Studierenden.

Die Protestwoche schließt direkt an die Kämpfe aus dem jetzigen und dem vergangen Semester um den Erhalt des Studiums an. Darüber hinaus steht unser Kampf in einer Linie mit den Auseinandersetzungen der Internationalen Entwicklung seit deren Gründung und mit den
Studienprotesten der vergangenen Jahre seit Herbst 2009. Wir bringen damit unsere Anerkennung für alle in unserem Kontext geführten Kämpfe zum Ausdruck und rufen auf zur Solidarisierung und zu gemeinsamem Protest.

 

In der Woche vom Dienstag, den 17. April bis Freitag, den 20. April sollen universitätsweit vielfältige und kreative Veranstaltungen zur Information, Weiterbildung und Organisation unseres Kampfes stattfinden.
In Form eines Protestcamps werden wir uns ein Forum für solidarischen Austausch und gemeinsame Veranstaltungen einrichten. Neben den täglichen Mahlzeiten, Workshops, Teachings usw. findet ein großes Gipfelplenum mit anschließenden Fest statt.

 

Wir wünschen uns eine Woche gemeinsamen W-ie-derstandes und so rufen wir alle Menschen egal ob „organisiert“ oder als Einzelpersonen dazu auf, sich an der Gestaltung des Wochenprogramms zu beteiligen! Es ist Platz für Workshops und Veranstaltungen jeglicher Art. Egal ob theoretischer
Input oder kreative Aktion, jeder Beitrag im Zusammenhang unseres Kampfes wird einen Platz finden.

 

Zum Gelingen der Protestwoche ist es wichtig, dass sich möglichst viele Gruppen und Menschen aktiv an der Mobilisierung beteiligen. Erste Flyer und Plakate werden in den nächsten Tagen fertig gestellt und liegen dann im Bagru-Kammerl zum Verteilen und Aufhängen bereit. Auch medial hoffen
wir auf eine möglichst breite öffentliche Aufmerksamkeit. Bitte bespielt daher alle Kanäle egal ob Mailverteilerinnen oder Facebook Gruppen.

 

Am Donnerstag den 29. März um 19.00 Uhr findet ein großes Planungs- und Vernetzungstreffen im Hörsaal A am Campus (Hof 2) statt. Weitere Informationen folgen!
Mit kämpferischen Grüßen
Die Internationale Entwicklung
_______________________________________________

alternativer Terminkalender ab 5. April 2012

**Freitag, 6. April
*7stern, 19h, Peter Weiss: Die Ermittlung – 1.Wr.Lesetheater. 1070 Siebensterng.31

 

***Samstag, 7. April
*Mahnwache der Frauen in Schwarz/Wien, 1010 Graben/Tuchlauben

 

***Montag, 9. April
*Amerlinghaus, 20h, Wilde Worte: Literatur, Musik & Kleinkunst mit Richard Weihs und Pazit Sarit Schraga

***Dienstag, 10. April

*Donaucitykirche, 19h, Vortrag: Landminen – Leben in unsichtbaren Gefaengnissen. 1220 Donaucitystr.2

 

***Mittwoch 11. April

*Linz, Gr.Festsaal, 2.Stock, Infoabend: AKW Temelin. Promenade 37

*Aktionsradius, 19,30, Podiumsgespraech: Vergessene Vordenker – Josef Popper-Lynkeus. 1200 Gaussplatz 11

*Donaucitykirche, 19h, Vortrag: Landminen – Leben in unsichtbaren Gefaengnissen. 1220 Donaucitystr.2

*AUGE/UG, 18,30, Vernetzungstreffen Soziales. 1040 Belvedereg.10

*Depot, 19h, Rueck- u.Ausblick: 20 Jahre Gedenkdienst. 1070 Breite Gasse 3

*La Piazza, 19h, SLP-Veranst: Iran – ein politischer Reisebericht. 1200 Gaussplatz 7

*Linz, Gr.Festsaal, 2.Stock, Infoabend: AKW Temelin. Promenade 37

 

***Donnerstag, 12. April

*KIV-Club, 18h, Christian Meidlinger/Gew. d. Gemeindebed.: Schluss mit  der Hetze! Wir sind mehr wert! 1020 Grosse Mohreng.42/Odeongasse

*ORF, Grosser Sendesaal, 18,30, Carolin Emcke und A.Thurnher: Medien:  Nebelwerfer oder Brueckenbauer in die Zukunft? 1040  Argentinierstr.30a, Eintritt 12,–/14,–

*18.00 Uhr, Künstlerhaus, Karlsplatz 5, 1010 Wien; Zur Kulturgeschichte der Druckgraphik, Philipp Maurer (Wien): Warum Druckgraphik entstehen musste. Der Vortrag behandelt die gesellschaftlichen, ideologischen und ökonomischen Entwicklungen im 15. Jahrhundert, die zur Entstehung und zum Erfolg der vervielfältigten und verbreiteten Bilder und ihrer besonderen Eigenschaften und Qualitäten führten.

*VHS Brigittenau, 19,30, Piet Grusch: Das Politische Lied in der Oesterr.ArbeiterInnenbewegung: Von den Anfaengen bis zur Gruendung der ersten Organisationen der oesterr.ArbeiterInnenbewegung. 1200 Raffaelg.11

*Bezirksmuseum Landstrasse, 18h, ordentl.Generalversammlung des Vereins Steine des Gedenkens fuer die Opfer der Shoa. 1030 Sechskruegelg.11/EG

*Lesung bei Eichlers mit Helga Eichler, Ottwald John, Harald Jokesch, Erwin Leder, Rolf Schwendter: Erich Muehsam – Gedichte eines beherzten Anarchisten. 1070 Neubaug.21/2.Stiege, 1. Stock

 

***Freitag, 13. April

* 17:00 bis 20:00 Uhr, Cafe Kandinsky, 1070 Wien, Lerchenfelderstrasse 13:  Weil es uns alle betrifft und jeden Tag geschieht.  Es hilft alles nichts ….Sie werden jeden Tag älter!? Einladung zu einem ganz besonderen Event.  Informationen: http://seniorinnen.gruene.at/wien/

*Infos zu den Aktionen am Freitag, den 13. http://www.f13.at/

*Rohrbach/OOe, Disk. mit Wirtschaftsmininster Mitterlehner zum Atomstromimport-Verbot

*Innsbruck, Congress Zentrum, bis 14.4.: Kongress Geldreform 2012. Infos http://geldreform.eu/programm/

 

***Samstag, 14. April

*OKAZ, 19h, Reisebericht und politische Bilanzen der oesterr. Teilnehmer am Globalen Marsch nach Jerusalem. 1040 Gusshausstr.14/3

*Braunau, 15h vor dem Bahnhof, Demo: Gemeinsam gegen rechte Gewalt

*Salzburg, AAI, 9-17h Workshop: Ethik und Globalisierung. Philharmonikerg.2, Anm. bei AAI Sbg. office@aai-salzburg.at

 

***Montag, 16. April

*Depot, 19h, Gespraech: Marginalisierung und Strassensozialarbeit. 1070 Breite Gasse 3

*Aktionsradius, 19,30, Konzert mit Sigi Maron. dem Meister des offenen Wortes. Eintritt 15,–. Gaussplatz 11

*Weinhaus Sittl, 19,30, 1.Wr.Lesetheater: Geschichten von der Sommerfrische: Von Simmering zum Semmering. 1160 Lerchenfelder Guertel 51

*Linz, Wissensturm, Saal E09, 19h, Vortrag: Globalisierung und Sued-Sued Migration – am Beispiel der Aktivitaeten chinesischer Unternehmen in Tanzania. Kaertnerstr.26

*St.Wolfgang, BI f.Erwachsenenbildung, Seminar bis 18.4.: Aktives Altern und Partizipieren in einer globalen Welt – Globale Generation – Erfahrung nutzen und Wissen erweitern. Anm. www.bifeb.at

 

***Dienstag, 17. April 2012,

*IWK, 9.00-19.00, Workshop: Der Weg zur beruflichen Gleichstellung. Am Beispiel von Bibliothekarinnen. Koordination: Edith Stumpf-Fischer, Ilse Korotin In diesem Workshop wird der lange und hindernisreiche Weg zur beruflichen Gleichstellung von Frauen in Österreich am Beispiel der Berufsgruppe der Bibliothekarinnen thematisiert. Diese Berufsgruppe ist dafür besonders geeignet, weil dieser Tätigkeitsbereich ein breit gefächertes Spektrum umfasst: Dieses reicht von öffentlichen Bibliotheken mit kommunaler und kirchlicher Trägerschaft, den Bibliotheken der Gewerkschaften und Arbeiterkammern über Schulbibliotheken bis zu den wissenschaftlichen Bibliotheken. Dementsprechend vielfältig sind die beruflichen Anforderungen und die Voraussetzungen hinsichtlich der Ausbildung. Daraus ergeben sich wiederum zahlreiche Themenkreise, die für die gesellschaftliche, rechtliche und ökonomische Gleichstellung von großer Relevanz sind, wie zum Beispiel die Probleme des Hochschulzuganges, der Zulassung zu akademischen und zu Leitungsposten sowie zu wissenschaftlicher Tätigkeit, die Verdrängung in ehrenamtliche Positionen oder auch die Vertreibung aus politischen Gründen. Im Rahmen der Veranstaltung diskutieren ForscherInnen und BibliotheksexpertInnen über historische Entwicklungen und geben Einblick in bibliotheksrelevante Fragestellungen.
Das genaue Workshop-Programm wird demnächst auf der Homepage bekanntgegeben.

*EVA BRENNER zeigt JURA SOYFER-Film: ” Der Schatten ist lang ” – Jura Soyfer und seine Zeitgenossen. Regie Eva Brenner / Stefan Schwietert (DOR Film, 1994), Von und mit Eva Brenner (Regisseurin),  19.30 Uhr, Kulturcafé 7Stern, Siebensterngasse 31, 1070 Wien, Moderation: Dr. Lutz Holzinger

*Tag des kleinbaeuerlichen Widerstands – Aktionen bis ev. 23.4., Trffpunkt mit dem Fahrrad: 10h am Donaukanal bei der Friedensbruecke und ab 11h in 1210 Gerasdorferstr.102, Infos http://April.blogsport.eu

*1010 Wien, Graben/Tuchlauben, 14-18h Mahnwache der Frauen in Schwarz/Wien zum Gedenktag fuer palaestinensische Gefangene in Israel

*7stern, 19,30, Jura Soyfer – der Schatten ist lang. 1070 Siebensterng.31

*Aktionsradius, 19,30, Podiumsgespraech: Vergessene Vordenkerinnen: Bertha von Suttner und Hildegard Goss-Mayr. 1200 Gaussplatz 11

*Gruenes Haus, 17h, Monika Vana: Europa laesst grussen. 1070 Lindeng.40

*Albert Schweitzer Haus, 17,30: Integration, Demokratie und Wahlen in Venezuela. 1090 Schwarzspanierstr.13

*Linz, Wissensturm, Saal E09, 19h, Vortrag: Politik statt Einkaufswagen – warum Konsum alleine Armut und Ungerechtigkeit nicht beseitigen kann. Kaerntnerstr.26

 

***Mittwoch, 18. April 2012,

*IWK, 18h, Lesekreis, Philosophie auf Türkisch. Ziel des Lesekreises ist die Erarbeitung von philosophischer Terminologie im Türkischen an Hand der Lektüre philosophischer Texte in türkischer Sprache. Alle Texte werden in türkischer Sprache gelesen und auf Deutsch interpretiert. Das Leseprogramm des Sommersemesters sieht den Abschluss der Lektüre kulturtheoretischer Texte von Cemil Meriç (1916-1987) vor: Kendi Semasında Tek Yıldız (S. 139-163, Über Ibn Khaldun, aus: Umrandan Uygarlığa. Hg.: Mahmut Ali Meriç. 15. Aufl., Bütün Eserleri Bd. 7, İstanbul: İletişim, 2002). Die Teilnahme am Lesekreis ist frei, sie setzt Kenntnisse der türkischen und der deutschen Sprache sowie Grundkenntnisse der Philosophie voraus. Um Anmeldung per Email ersucht: franz.martin.wimmer@univie.ac.at
Nähere Informationen zum Lesekreis sowie die Lektürevorlagen in elektronischer Form finden Sie unter: www.lesekreis.wikispaces.com. Termine jeweils mittwochs 18.00-20.00 Uhr am IWK: 9.5., 23.5., 6.6., 20.6., eventuell 4.7. Franz Martin Wimmer ist Professor i.R. am Institut für Philosophie der Universität Wien; Präsident der Wiener Gesellschaft für interkulturelle Philosophie, Forschungsschwerpunkt: interkulturell orientierte Philosophie.

*7stern, 19h, Brecht in Neubau

*Depot, 19h, Vortrag: Bruttonationalglueck – als Alternative zum Bruttosozialprodukt. 1070 Breite Gasse 3

 

***Donnerstag, 19. April

*18,30h, Buchpräsentation im Rahmen des »wean hean« Auftaktes. Motto: „Lomir sich iberbetn – Lasst uns versöhnen“. Das Wienerlied Festival »wean hean 2012« ist heuer dem Wienerliedschaffen jüdischer Komponisten und Textdichter gewidmet. Von Gustav Pick, dem Schöpfer des Fiakerliedes, über Fritz Löhner-Beda und Hermann Leopoldi bis zu Georg Kreisler und Gerhard Bronner. Der Großteil dieser Künstler war im humoristischen und/oder satirischen Eck angesiedelt. Im Rahmen dieser Eröffnung stellen Georg Traska und Christoph Lind am  19.04.2012 um 20:30 Uhr im Jüdischen Museum Wien ihre Biografie von Hersch Kohn, besser bekannt unter dem Namen Hermann Leopoldi, vor. Nähere Infos zu dem Buch unter http://www.mandelbaum.at/books/764/7412.  Die Eröffnung des Wienerlied Festivals findet ab 18:30 an drei Orten statt: Jüdisches Museum Wien, Café Hawelka und Österreichische Nationalbibliothek (Camineum). Nähere Infos unter http://www.weanhean.at/. Einlass 18:00 Uhr. Eintritt frei, keine Reservierung möglich.

 

*VHS Brigittenau, 19,30, Piet Grusch: Das politische Lied in der oesterr. ArbeiterInnenbewegung: Der Kampf um demokratische Rechte und soziale Verbesserungen. 1200 Raffaelg.11

*Cafe Daun, 19h, SLP-Veranstaltung: Honduras. 1080 Skodag.25

*Gruene Bildungswerkstatt, 14-17h, Vortrag und Kurzvideo mit Gudrun Harrer und Alexander Van der Bellen: Arabischer Fruehling im Mittelmeer und die Folgen fuer die EU. 1060 Esterhazyg.21

*Amerlinghaus, 19h, Juedische Lebenswelten: Vernissage zur Fotoausstellung & Filmpraesentation. 1070 Stiftg.8

*Depot, 19h, kinoki: Guerilleros in den kurdischen Bergen. 1070 Breite Gasse 3

***Freitag, 20. April

Leoben; Restaurant Coretto (gegenüber Bahnhof Leoben) Extrastüberl,: Burnout – erkennen und gegensteuern. 14,00h bis 18,00h; Kostenfreier Workshop für Interessierte; mit Maga Djamila Rieger (Coach & Organisationsberaterin); Was ist Burnout? Wer ist gefährdet? Bin ich gefährdet? Was treibt uns an? Können wir ‚Nein’ sagen? Anmeldung: auge.stmk@eyecatch.at oder 06643901858 (Achtung: Begrenzte TeilnehmerInnenzahl)

***Samstag, 21. April
*und 22.April: GUATEMALA WORKSHOP, Last der Vergangenheit, und neue Bedrohungen. Suedwind Regionalstelle Wien, Laudongasse 40, jeweils von 10 bis 17 Uhr, Anmeldung: guatesoli@gmx.at, Info: www.guatemala.at

 

***Sonntag, 22. April
*OKAZ, 19h, Vortrag und Disk: Demokratiebewegung in Jordanien. 1040 Gusshausstr.14/3

 

***Montag, 23. April
*VHS Hietzing, 19h, 2.Stock, Lesung im Rahmen der Ausstellung: Young Austria 1938-1947: OesterreicherInnen in den britischen Streitkraeften, Krankenschwestern, Kindergaertnerinnen. 1130 Hofwieseng.48

*Depot, 19h, Buchpraes: Kunst, Krise, Subversion

*Aktionsradius, 19,30, Buch und Gespraech mit Adolf Holl: Koennen Priester fliegen?

 

***Dienstag, 24. April
*Depot, 19h, Zeitzeugengespraech mit Pavel Stransky. 1070 Breite Gasse  3

*Aktionsradius, 19,30, Reinhard Seiss: Von der Kunst, Stadt neu zu denken – Stadterweiterungsmodelle in Wien und Europa. 1200 Gaussplatz 11

*Amerlinghaus, 19h, Vortrag und Disk: Wehret den oekonomischen Anfaengen! Oekonomische Eckpunkte eines Sozialstaats. Oesterreich als Alternative zum neoliberalen Kaputtsparen. 1070 Stiftg.8

*7stern, 19h, Kommunisten und Kommunistinnen in der Wiener Polizei nach 1945. 1070 Siebensterng.31

*BOKU, 18h, Festsaal, Buchpraes: Im Kampf um ihre Rechte – Geschichte der Bauern und Baeuerinnen in Oesterreich. 1180 Gregor Mendel Str.33 !Achtung! Dieser Termin wurde uns auch fuer den 25.4. gemeldet!

***Donnerstag, 26. April
*VHS Brigittenau, 19,30, Piet Grusch: Die junge Republik zwischen Monarchie und Faschismus. 1200 Raffaelg.11

*Salzburg, AAI, 18h, Global Space: Leben auf der Flucht. Ab 19,30 Lesung und Disk: Abgeschoben. Philharmonikerg.2

 

***Freitag, 27. April

*Amerlinghaus, 20h, Vortrag und Disk. mit Christian Felber:  Gemeinwohl-Oekonomie – das Wirtschaftsmodell der Zukunft

*Amerlinghaus, 20h, 1.Wr.Mobbingtheater – Leseperformance: Gemeinwohl-Oekonomie. 1070 Stiftg.8

*7stern, 19,30, hirschl praesentiert: Alles ist okay. 1070 Siebensterng.31

*Aspern Seestadt Publik – performativer Stadtspaziergang durch ein Zukunftsareal. Gemeinsamer Ausflug mit dem Aktionsradius, Dauer ca 3 Stunden, Treffpunkt um 16h. Anm unter Tel.332 26 94 oder office@aktionsradius.at

 

***Samstag, 28. April

*Salzburg, St.Virgil, Tagung bis 29.4.: Auf dem Weg zur DienstbotInnengesellschaft? Prekaere Zeiten – prekaere Verhaeltnisse. Ernest Grein Str.

*Eroeffnung eines neuen Gedenksteines – Stein der Erinnerung in 1010 Drahtg.3

Derzeitiges:

*Anti-Sparpaket-JOUR FIXE immer Dienstag im Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien, 19h (puenktlich!) – 20,30 im Grossen Saal

*Filmmuseum: 8. Maerz bis 11. April 2012: Tauwetter – Aufbrueche im sowjetischen Kino 1957 – 67 und eine Schluesselepoche der internationalen Filmgeschichte. 1010 Albertina, Infos www.filmmuseum.at, Tel.533 70 54/19

*VHS Hietzing, Ausstellung im 1. u. 2. Stock “Young Austria” – OesterreicherInnen im Britischen Exil 1938 – 1947. Fuer ein freies, demokratisches und unabhaengiges Oesterreich. 1130 Hofwieseng.48, geoeffnet Mo – Fr 8 bis 20h. Fuehrungen durch die Ausstellung mit Albert Hirl am 26.3., 23.4., 15.5. jew. von 18 bis 19h. In der Osterwoche 2. – 6.4. nur 9 – 14h geoeffrnet

*Gruen2, Fotoausstellung “Occupy Augartenspitz” mit Fotos von Martin Juen aus 3 Jahren Widerstand vor Ort. 1020 Novarag.7 – Dauer und Oeffnungszeiten sind uns nicht bekannt

*Filmtage zum Recht auf Nahrung, vom 10.-29.4. in Dornbirn, Feldkirch, Ebensee, Linz, Graz, Wien, Top Kino: Hunger Macht Profite – Infos www.hungermachtprofite.at und www.attac.at

*Krems, Bundesgymnasium gemeinsam mit Attac: Ausstellung 17. bis 27.4. 2012: Steueroasen. Rechte Kremszeile 54, Infos www.bg-kremszeile.ac.at oder www.attac.at/steueroasenausstellung.html

*Richard Weihs tritt wieder auf, und zwar vom 12. 4. bis 28.4.12 jew. Do bis Sa um 20h: Wiaklich wuede Gwirksgschichtln: Wiener Wickel. 1160 Lerchenfelder Guertel 51, Weinhaus Sittl

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April 04 2012

Vorratsdatenspeicherung abschaffen !!

Hilf mit die Vorratsdatenspeicherung abzuschaffen und unterzeichne diese Bürgerinitiative gegen die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung und zur Überprüfung sämtlicher Terrorgesetze!

Am 1. April 2012 tritt in Österreich die Vorratsdatenspeicherung in Kraft. Das bedeutet, dass ab diesem Zeitpunkt die Kommunikationsdaten aller BürgerInnen ohne Verdacht sechs Monate lang “auf Vorrat” gespeichert werden.

Die Polizei kann überprüfen, mit wem Du, wann, wie lange telefoniert und vor allem wo Du dich zu diesem Zeitpunkt aufgehalten hast. Der Versand und Empfang aller SMS Nachrichten wird mitprotokolliert. Beim Versenden von E-Mails werden Sender, Empfänger und Zeitpunkt der Nachricht aufgezeichnet.

Egal welches Handy du verwendest, dein aktueller Standort wird mitprotokolliert. So lassen sich genaue Bewegungsprofile von Handynutzern erstellen. Überwachung ist immer ein schwerer Eingriff in die Privatsphäre eines Menschen. Durch die Vorratsdatenspeicherung wird die Kommunikation aller Menschen in Österreich überwacht, selbst wenn keinerlei Verdacht besteht.

Die pauschale Überwachung aller Bürger geht gegen die Unschuldsvermutung, gefährdet die Privatsphäre und ist auch als Ermittlungsmethode völlig unverhältnismäßig. Die österreichische Regierung beruft sich bei diesem Gesetz auf die EU-Richtline zur Vorratsdatenspeicherung. Andere EU-Länder wie Schweden sehen aber die Grund- und Freiheitsrechte ihrer Demokratie in Gefahr und haben sich gegen eine Umsetzung entschlossen, stattdessen bekämpfen sie jetzt diese EU-Richtlinie.

Das österreichische Parlament hat die Vorratsdatenspeicherung trotzdem verabschiedet. Und das obwohl zu diesem Zeitpunkt die Verfassungsgerichte von Deutschland, Tschechien und Rumänien die Umsetzung der Richtlinie bereits aufgehoben haben. Im Laufe des letzten Jahrzehnts wurden bereits zahlreiche Gesetze zur Bekämpfung von Terrorismus verabschiedet. Deren Wirksamkeit und Nutzen wurden bisher jedoch nie überprüft, trotzdem werden diese Gesetze laufend erweitert.

http://www.verfassungsklage.at/index/form


BITTE (!) schicke diese Mail an alle weiter und BITTE (!) schau zu, dass auch wirklich jeder bei dieser Bürgerinitiative unterschreibt. Das ist ein ganz ganz ganz wichtiger Schritt für die Freiheit in Österreich.

Tags: Bulletin
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